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Mit Industriehanf in den Knast?

18-05-2016

Zwei Unternehmerinnen aus dem österreichischen Burgenland müssen sich jetzt vor Gericht verantworten. Der Vorwurf: Handel mit Cannabis-Stecklingen und -Pflanzen im großen Stil. Die Krux: Es handelt sich bei den Pflanzen, die die Frauen übers Internet verkaufen, um Faserhanf mit THC-Werten unter 0,2 Prozent. Berauschen kann man sich also mit diesem Cannabis nicht. Dennoch sind die Frauen nun im Visier der Justiz. Wegen 104.000 Setzlingen und nicht blühenden Gewächsen, die sie per Web an den Mann gebracht haben.

Innerhalb von zwei Jahren, von 2012 bis 2014, hatte die Hauptangeklagte, die 45 Jahre alte Andrea B., die über 100.000 Pflanzen vertrieben - und damit im Sinne des Gesetzes keine Straftat begangen, denn in Österreich ist der Besitz und Handel von Cannabis solange legal, wie die Pflanzen nicht in die Blüte gehen und nicht zu Rauschzwecken angebaut werden.

Auch die bei Andrea B. gefundenen Mengen Hanfkrauts waren für wissenschaftliche Zwecke bestimmt. Trotzdem wird im Juni am Landesgericht Eisenstadtdas Verfahren gegen die beiden Frauen eröffnet. Es könnte jedoch gut und gern zu Gunsten der Damen ausfallen, denn es dürfte schwer werden, Andrea B. wegen Dealerei anzuklagen, weil die von ihr verkauften Hanfpflanzen weder berauschende Eigenschaften haben/hatten noch in der Blüte standen.

Lest den Artikel des Kuriers auf http://kurier.at/chronik/burgenland/burgenland-hanfbaeuerin-im-visier-der-justiz/198.765.277

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