Cannabis-infundiertes Kokosöl: Nutzen und Rezept


Cannabis-infundiertes Kokosöl: Nutzen und Rezept

Eine der beliebtesten Arten, Cannabis in die Küche zu integrieren, ist die Verwendung von Cannabutter. Die alternative Verwendung von Cannabis-infundiertem Kokosöl gewinnt jedoch an Popularität. Es ist ebenso einfach zuzubereiten und möglicherweise sogar besser.

Kokosöl hat eine lange Liste von gesundheitlichen Nutzen zu bieten, und wenn es mit Cannabis infundiert ist, wird es Dir kaum gelingen, ein gesünderes Nahrungsmittel zu finden! Verwende dieses Rezept, um die Butter durch etwas Gesünderes, potenziell Wirksameres und ebenso Leckeres zu ersetzen.

Falls Du nach einem schmackhaften Gaumenkitzel suchst, sind Cannabis-infundiertes Olivenöl oder Cannabutter gute Möglichkeiten, aber beide haben ihre Nachteile, einschließlich eines Eigengeschmacks, der für viele Rezepte nicht geeignet ist.

Kokosnussöl weist jedoch beim Kochen und für die Gesundheit eine Menge Vorteile auf.

DIE NUTZEN VON KOKOSÖL

Was ist so toll an Kokosöl? Zunächst einmal ist es bei Raumtemperatur fest und kann daher in fast allen Rezepten Cannabutter ersetzen. Zudem zeichnet es sich durch einen angenehmen, unaufdringlichen Geschmack aus, der sowohl zu Backwaren als auch zu herzhaften Speisen gut passt. Vor allem besitzt es einen besonderen Vorzug für die Cannabisinfusion: Kokosöl besteht zu 80% aus gesättigten Fetten, während Olivenöl davon nur 20% enthält. Es kann somit weit mehr Cannabinoide aufnehmen als sein Gegenstück, was eine unvergleichliche Wirkungsstärke ermöglicht. Und schließlich ist es auch vegan!

Wir werden nicht auf die Behauptungen über Kokosöl eingehen, wonach es für die Gewichtsabnahme oder für das Herz und das Gehirn gut sein kann und angeblich sogar gegen Azheimer wirksam ist, aber Cannabis-infundiertes Kokosöl, insbesondere aus einer CBD-reichen Sorte, ergibt die perfekte Grundlage, um Deinen eigenen Cannabisbalsam herzustellen.[1]

WIE DU DEIN EIGENES INFUNDIERTES KOKOSÖL HERSTELLST

Wie Du sehen wirst, ist das Kochen mit Cannabis nicht so schwierig wie viele meinen. Du musst nur wissen, wie Du es anfängst. Bevor Du Dein Cannabis-infundiertes Kokossöl oder ein anderes Öl herstellst, solltest Du Dein Weed decarboxylieren, um die stärksten psychoaktiven Wirkungen zu erzielen und vom medizinischen Potenzial profitieren zu können.

Ebenso empfehlen wir Dir, der Mischung Lecithin zuzusetzen, um die Absorption der Cannabinoide durch die Darmwand zu verbessern und die Wirksamkeit weiter zu steigern.

Das Rezept dauert einen ganzen Tag, aber es lohnt sich. Da es auch einen verräterischen Geruch verströmt, solltest Du entsprechende Vorkehrungen vornehmen.

Beachte ebenfalls, dass dieses Öl extrem stark ist – und zwar viel stärker als das, was Du von anderen Esswaren gewohnt bist; insbesondere, falls Du Lecithin verwendest.

Esswaren können Dich stärker berauschen als andere Cannabis-Einnahmemethoden. Es ist deshalb empfehlenswert, mit kleinen Mengen zu beginnen (insbesondere, falls Du es nicht gewohnt bist, Esswaren zu konsumieren) und mindestens 30–60 Minuten zu warten, um die Stärke Deines Öls zu beurteilen, damit Du auf der sicheren Seite bist!

ZUTATEN

  • 225g gemahlenes und decarboxyliertes Cannabis
  • 1 Becher Kokosöl
  • 1 Esslöffel Lecithin (optional)

ZUBEHÖR

  • Schmortopf mit Deckel
  • Großer Holzlöffel
  • Mulltuch
  • Glasgefäß mit Deckel

VORGEHEN

  1. Erhitze das Kokosöl im Topf auf niedriger Stufe und füge Lecithin hinzu, falls Du es verwendest.
  2. Decarboxyliertes Cannabis einrühren.
  3. Lass das Ganze bei schwacher Hitze 6–8 Stunden bei geschlossenem Deckel kochen, gelegentlich umrühren. Lass nicht zu, dass die Temperatur des Öls 130°C überschreitet, da die Cannabinoide bei dieser Temperatur beginnen, sich abzubauen. Scheu Dich nicht, kleine Mengen Wasser in den Topf zu geben, wenn Du das Gefühl hast, dass die Mischung zu heiß wird.
  4. Nimm das Öl von der Wärmequelle und lass es abkühlen.
  5. Lege das Mulltuch über die Öffnung des Gefäßes und gieße das Öl hindurch. Verzichte darauf, das Tuch auszudrücken, denn dies würde nur bewirken, dass sich der Chlorophyllgehalt des Endproduktes erhöht. Verschließe das Glas und bewahre es im Kühlschrank auf. Die Reste des Pflanzenmaterials im Mulltuch kannst Du wegwerfen.
Verweise

  1. ^ Alzheimer Society Canada, Coconut oil - an answer for Alzheimers disease?, abgerufen November-21-2018
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