Der Unterschied zwischen Regenwasser, Leitungswasser und Grundwasser


Der Unterschied zwischen Regenwasser, Leitungswasser und Grundwasser

Es gibt keinen wirklichen Wettbewerb der besten Wasserquelle für Deine geliebten Cannabispflanzen. Das meiste für den Grower inländisch erhältliche Wasser sollte unproblematisch sein.

Selbstverständlich sollte man den pH-Wert überprüfen und der Gebrauch von Chlor ist überall auf der Welt verschieden. Frag einfach Deine zuständige Behörde nach einer Wasseranalyse. Es ist ein einfach zu erhaltendes Dokument, das eine Analyse Deines Wassers enthält.

Eine einfache Daumenregel ist, dass man kein Wasser mit Nährstoffen anreichert und für die Pflanzen nutzt, welches man nicht selbst auch trinken würde.

Eine traurige Tatsache ist die Umweltverschmutzung durch den Menschen, die überall im Ökosystem ihre Spuren hinterlässt. Der Regen als unbelastete Wasserquelle ist seit Jahrzehnten ein Märchen.

Die giftigen Spuren der menschlichen Konsumgier zeigen sich sowohl in den Bergquellen als auch im Grundwasser. Molekulares Plastik, neue und der Natur vorher unbekannte Chemikalien sowie grobe Verschmutzungen sind überall schwierig zu verhindern.

REGENWASSER

Regenwasser

Natürlich ist jedes Wasser Regenwasser – dies ist ein genereller Begriff für Wasser, das vom Himmel kommt. Der Wasserspiegel der meisten größeren Flüsse der Welt und der Grundwasserleiter steigen mit Regen und schmelzendem Schnee an.

Viele fließen durch Staudämme, die Städte mit Wasser und Elektrizität versorgen. Außer Wasserquellen aus Gletschern und in Gestein gefangenes prähistorisches Wasser ist jedes Wasser zu einem gewissen Punkt Regenwasser.

Regenwasser hat einige magische Eigenschaften, wobei diese sehr kurzlebig sind. Wenn es erstmal gesammelt wurde, verpuffen die momentanen Vorteile der zusätzlichen Moleküle, sobald das Wasser sein Gleichgewicht erreicht hat.

Jeder Gärtner bemerkt, dass die Pflanzen nach einem Regenschauer mit großer Vitalität und scheinbar stärker als bei einer einfachen Bewässerung von oben reagieren. Diese besonderen Eigenschaften von Regenwasser sind flüchtig; wenn es erstmal in Dämmen oder Zisternen, Fässern und Tanks aufgefangen wird, ist es bloß normales Wasser.

Regenwasser ist häufig leicht sauer, da sich mithilfe des Kohlendioxids eine sehr schwache Kohlensäure formt. Nach dem Regen absorbiert die Alchemie der Pflanzen das Kohlendioxid aus der im Regenwasser gelösten Kohlensäure und die Pflanzen bekommen einen Wachstumsschub.

Auf ähnliche Weise kann sich Stickstoff im Wasser lösen, der den Pflanzen ein zusätzliches essentielles Molekül für einen Wachstumsschub bereitstellt.

Ein ordentlicher Regen sickert tief in den Boden und bewässert somit das komplette Wurzelsystem der Pflanze, während er eine zusätzliche Portion Stickstoff liefert. Sättigender Regen dringt viel besser als künstliche Bewässerung in den Boden ein. Die meisten Menschen gießen ihre Pflanzen im Garten nur ungenügend.

GRUNDWASSER

Grundwasser

Das Grundwasser ist insgesamt in Ordnung. Trinkwasser ist bei Menschen, Pflanzen und Nutztieren immer gefragt. Brunnen oder Grundwasserleiter, die auf Grund gelöster Feststoffe wie Kalzium aus Kalk einen unausgeglichenen pH-Wert haben, werden als notwendiges Übel toleriert, falls keine bessere Wasserquelle zur Verfügung steht.

Ein Bericht über Deine Wasserqualität ist ratsam, wenn es besonders hart ist. Falls die Seife nicht schäumt und das Wasser den Durst nicht löscht, sind im Wasser Mineralien enthalten, die den pH-Wert ins Basische verschieben.

Ein TDS-Meter misst nur die Konzentration der gelösten Feststoffe. Es verrät Dir allerdings nicht, um welche Feststoffe es sich handelt. Meistens sind es Kalzium und Natriumchlorid. Wenn Du es aber genau wissen willst, sind Wasseranalysen erhältlich. Wenn es ein privater Brunnen oder ein privates Bohrloch ist, musst Du für die Analyse bezahlen.

Brunnen und Grundwasserleiter haben bei der Evolution vieler menschlicher Zivilisationen eine integrale Rolle gespielt, die sich nicht in der Nähe der Küste oder eines befahrbaren Gewässers befanden.

Ohne Flüsse und Nebenflüsse sind Brunnen und Grundwasser von großer Bedeutung. Es gibt unzählige Kleinstädte und Städte in dieser Welt, in deren Zentrum sich eine Wasserquelle befindet. Auch die antike Seidenstraße verlief zwischen Wasserquellen.

LEITUNGSWASSER

Leitungswasser

Leitungswasser kann vom städtischen Grower aus einer Vielzahl von Quellen bezogen werden. Alles, was oben aufgelistet wurde, wird auch für Leitungswasser verwendet. Das meiste in der Stadt erhältliche Wasser wird gefiltert, bevor es den Konsumenten erreicht.

Sterilisation durch ultraviolettes Licht und Umkehrosmose sind häufig in industriellem Maßstab verwendete Mittel, um Milliarden Liter Wasser für den menschlichen Gebrauch aufzubereiten. Dies ist immer eine Thematik, die für Kontroversen sorgen kann.

Häufig wird die regionale Wasserversorgung außerdem mit Fluorid und Chlor angereichert. Dies ist eine persönliche Entscheidung. Diese Chemikalien existieren in der Natur nicht wirklich in einer von Lebewesen absorbierbaren Form.

Dennoch spielen sie eine wichtige Rolle bei öffentlichen Sanitäranlagen. Einrichtungen zur privaten und gewerblichen Wasseraufbereitung sind häufig und günstig, falls Du ganz sichergehen willst.

Das Wasser in älteren Städten wird härter, da sich in der alten Infrastruktur Mineralien anreichern. Ähnlich sieht es mit älteren Häusern aus, in deren alten Rohren sich Kesselsteinablagerungen bilden, die das Wasser härter machen können. Es sind einfache Geräte für den zeitgenössischen Grower erhältlich, die Dich informieren und Dich vor solchen Wasserproblemen warnen.

Ein EC-/pH-/TDS-Meter ist eines der essentiellen Werkzeuge für das Arsenal des Growers. Verwende es oft. Es ist Dein Freund.

WASSER IST GUT

Wasser ist gut

Sauerstoffreiches und sauberes Wasser, das frei von Giftstoffen ist und einen ausgeglichenen pH-Wert besitzt, ist einer der Grundpfeiler für guten Cannabisanbau. Das Wasser ist in den meisten Teilen der entwickelten Welt sicher. Die Qualität mag von Quelle zu Quelle schwanken, wobei sie sich in der Regel in einem menschenfreundlichen Bereich befindet.

Wenn es für Dich okay zum Trinken ist, eignet es sich in der Regel auch für Deine Pflanzen. Tatsächlich sind wir deutlich robustere Organismen als Pflanzen. Wenn Deine Pflanze krank wird, ist dies ein frühes Warnsystem für eine Analyse Deines Wassers, das Du konsumierst.

Hier sind einige grundlegende Richtlinien, die Du Dir merken solltest. Das Wasser sollte abhängig von der Lebensphase Deiner Pflanze einen pH-Wert von 5,8–6,2 haben, um vollständig sicher zu sein.

Wenn der Trockenrückstand unter 150ppm liegt, ist das Wasser ohne weitere Filterung verwendbar. Wenn das Wasser von Anfang an mehr als 250ppm gelöste Feststoffe besitzt, solltest Du in Erwägung ziehen die Inhaltsstoffe mit einer Wasseranalyse in Erfahrung zu bringen, bevor Du Dünger hinzufügst.

Auch wenn Du erstmal keinen Grund dafür siehst, hilft Dir dies langfristig bei der Feineinstellung der Nährstoffversorgung Deiner Pflanzen, um die Ansprüche Deiner Pflanze exakt zu erfüllen.